LoRaWAN Personenzähler Milesight VS351 in der breiten Batterieversion vor der Montage auf einem Tisch

LoRaWAN Personenzähler: Batterie, USB-C oder PoE, welche Stromversorgung passt?

Über der Ladentür oder dem Büroeingang gibt es fast nie eine Steckdose, und genau dort soll der Sensor hängen. Die Stromversorgung entscheidet deshalb oft darüber, ob ein LoRaWAN Personenzähler in einer Stunde montiert ist oder ob erst ein Elektriker eine Leitung ziehen muss. Die kurze Antwort: Ohne Strom am Montagepunkt ist die Batterieversion des Milesight VS351 die naheliegende Wahl, denn sie kommt laut Hersteller rund 1,6 bis 1,7 Jahre mit einem Batteriesatz aus. Liegt ein USB-Netzteil in Reichweite, läuft die USB-C-Version dauerhaft und ohne Batteriewechsel. PoE lohnt sich, wenn ohnehin ein Netzwerkkabel zur Tür führt und du mehr brauchst als eine reine Ein- und Ausgangszählung.

Dabei geht eine Unterscheidung oft unter: Stromversorgung und Datenweg sind zwei verschiedene Fragen. Ein Funk-Personenzähler schickt seine Werte per LoRaWAN an ein Gateway, egal ob er aus Batterien oder über ein USB-Kabel versorgt wird. Ein PoE-Gerät bekommt dagegen Strom und Netzwerk über dasselbe Ethernet-Kabel und braucht kein Funknetz. Wenn du beide Fragen getrennt beantwortest, vermeidest du die meisten Fehlkäufe.

LoRaWAN Personenzähler Milesight VS351 in der breiten Batterieversion vor der Montage auf einem Tisch
Der Milesight VS351 in der Batterieversion: links der Sensorteil mit dem neigbaren Sensorfenster, rechts das Batteriefach.

Wie funktioniert ein LoRaWAN Personenzähler?

Ein LoRaWAN Personenzähler hängt über einem Durchgang, an der Decke oder an der Wand über dem Türsturz, und erkennt, in welche Richtung Menschen unter ihm hindurchgehen. Der VS351 nutzt dafür einen Thermopile-Sensor, also eine Matrix aus Wärmesensoren, die Körperwärme als Temperaturmuster erfasst, aber kein Bild aufnimmt. Ein Thermopile-Personenzähler erkennt deshalb niemanden wieder. Das macht ihn interessant für Büros oder Sanitärbereiche, in denen Kameras tabu sind. Milesight gibt eine Genauigkeit von 80 bis 90 Prozent an und weist selbst darauf hin, dass Montagehöhe und Körpergröße der Personen das Ergebnis beeinflussen.

Die Montagehöhe liegt beim VS351 zwischen 2 und 3 Metern. Wie breit der erfasste Bereich ist, hängt direkt von dieser Höhe ab: Bei 3 Metern deckt der Sensor 3,6 Meter Durchgangsbreite ab, bei 2,4 Metern sind es nur noch rund 2,6 Meter und bei 2 Metern 1,6 Meter. Wer tiefer montiert, verliert die Ränder einer breiten Tür. Der Sensorkopf lässt sich zwischen 0 und 90 Grad neigen, sodass er an der Decke und über dem Türrahmen funktioniert. In der Konfiguration trägst du die tatsächliche Höhe ein und wählst, ob es sich um einen offenen Durchgang oder um eine Tür handelt, die sich beim Durchgehen öffnet und schließt.

Die Zählwerte gehen per Funk an ein LoRaWAN-Gateway in Reichweite und von dort über den Netzwerkserver in deine Anwendung. In jeder Meldung steht, wie viele Personen seit der letzten Meldung hinein- und hinausgegangen sind, auf Wunsch zusätzlich die aufsummierten Gesamtwerte, die Temperatur und bei der Batterieversion der Ladestand. Daneben beherrscht der VS351 das Milesight-eigene D2D-Protokoll, mit dem er andere Milesight-Geräte direkt und ohne Gateway ansteuern kann, etwa um bei Betreten eines Raums das Licht einzuschalten.

Personenzähler mit Batterie: Wie lange hält sie?

Die Batterieversion des VS351 arbeitet mit vier austauschbaren Lithium-Thionylchlorid-Zellen vom Typ ER26500 mit je 9000 mAh. Alkaline-Batterien sind ausdrücklich nicht zulässig. Milesight nennt eine Laufzeit von rund 1,7 Jahren bei Spreading Factor 7 und rund 1,6 Jahren bei SF10. Gemessen wurde unter Laborbedingungen mit 30 Minuten Meldeintervall, 25 °C und 1000 Personen pro Tag, ausdrücklich als Richtwert.

Diese Rahmenbedingungen solltest du genau lesen, denn sie weichen von der Werkseinstellung ab. Ab Werk meldet der Sensor alle 10 Minuten, also dreimal so oft wie im Laborwert. Wenn du das Intervall nicht anpasst, solltest du mit spürbar weniger als 1,6 Jahren planen. Auch ein stark frequentierter Eingang mit mehreren tausend Durchgängen am Tag, ein Montageort weit vom Gateway mit hohem Spreading Factor oder eine aktivierte Datennachsendung kosten Energie. Milesight schreibt selbst, dass die Nachsendung die Zahl der Uplinks erhöht und die Batterielaufzeit verkürzt.

Dass die Batterieversion überhaupt so lange durchhält, liegt an einem Kniff: Ein Radarsensor erkennt, ob sich jemand nähert, und aktiviert erst dann den Thermopile-Sensor. Zusätzlich kannst du einen Ruhezeitraum festlegen, zum Beispiel nachts oder am Wochenende, in dem das Gerät weder zählt noch sendet. Das spart Strom, bedeutet aber auch, dass in dieser Zeit wirklich niemand gezählt wird.

Plane den Batteriewechsel von Anfang an mit ein. Der Ladestand kommt mit jeder periodischen Meldung in Prozent mit, sodass du in deiner Anwendung eine Warnschwelle setzen kannst. Milesight empfiehlt, beim Wechsel immer alle vier Zellen durch neue zu ersetzen, weil gemischte Zellen die Laufzeit verkürzen und die Prozentanzeige verfälschen.

Personenzähler mit USB-C: Wann ist Dauerstrom sinnvoll?

Die USB-C-Version des VS351 wird mit 5 V und 1 A versorgt, ein 1,2 Meter langes Type-C-Kabel und ein Netzteil liegen bei. Mit 70 × 68 × 32 Millimetern und gut 72 Gramm ist sie deutlich kleiner als die Batterieversion, die samt Batteriefach 188 Millimeter breit ist und 383 Gramm wiegt. Der Batteriewechsel entfällt, und du kannst das Meldeintervall kurz einstellen, ohne an die Laufzeit denken zu müssen.

Sinnvoll ist Dauerstrom überall dort, wo nahe am Montagepunkt ohnehin Strom anliegt: über einer abgehängten Decke, in einem Technikschrank neben der Tür oder an einem Durchgang mit elektrischem Türöffner. Auch wenn mehrere Zähler in einem Gebäude laufen, sinkt mit der USB-C-Version der Wartungsaufwand spürbar. Zehn Batteriegeräte bedeuten nach den Herstellerangaben rund alle anderthalb Jahre 40 neue Zellen und zehn Einsätze mit der Leiter.

Zwei Unterschiede solltest du kennen. Erstens arbeitet die USB-C-Version laut Milesight nur mit dem Thermopile-Sensor, ohne den Radar, der in der Batterieversion den Sensor weckt. Sie ist also dauerhaft aktiv. Zweitens hängt sie am Stromnetz: Fliegt die Sicherung oder zieht jemand den Stecker, zählt sie nicht mehr. Das USB-Kabel liefert dabei nur Strom, die Zählwerte gehen weiterhin per Funk an das Gateway. Verlege Netzteil und Kabel deshalb fest, statt sie lose in eine Mehrfachsteckdose zu stecken.

PoE Personenzähler oder LoRaWAN: Wann brauchst du ein Netzwerkkabel?

Power over Ethernet bedeutet, dass ein einziges Netzwerkkabel Strom und Datenverbindung liefert. Ein PoE Personenzähler wie der Milesight VS125-P hängt deshalb nicht an einem Funknetz, sondern direkt im lokalen Netzwerk und überträgt seine Daten per MQTT oder HTTP, optional auch über ein LTE-Modem. Er wird nach IEEE 802.3af oder alternativ mit 12 V Gleichstrom versorgt und zieht im Schnitt 5,9 Watt, in der Spitze 11,1 Watt. Mit Batterie wäre das nicht zu betreiben.

Der Unterschied liegt aber nicht nur im Stecker. Der VS125-P zählt mit einer Stereokamera und KI-Auswertung, nennt eine Genauigkeit von bis zu 99,8 Prozent und arbeitet in Montagehöhen von 2,2 bis 6 Metern. Dazu kommen Zonenzählung, Verweildauer, Heatmaps und das Zusammenschalten von bis zu 16 Geräten für breite Eingänge. Laut Hersteller werden dabei keine personenbezogenen Bilder gespeichert oder übertragen. Lokal hält er bis zu eine Million Datensätze vor.

Die folgende Übersicht stellt die drei Varianten gegenüber. Sie zeigt, dass sich die beiden VS351-Versionen vor allem bei Energie und Sensorik unterscheiden, während der VS125-P eine eigene Geräteklasse ist.

Merkmal VS351 Batterie VS351 USB-C VS125-P
Stromversorgung 4 × ER26500, je 9000 mAh 5 V / 1 A über USB-C PoE 802.3af oder 12 V DC
Datenweg LoRaWAN, Milesight D2D LoRaWAN, Milesight D2D Ethernet, optional LTE
Sensorik Thermopile und Radar Thermopile Stereokamera mit KI
Montagehöhe 2 bis 3 m 2 bis 3 m 2,2 bis 6 m
Lokaler Speicher 1000 Einträge 1000 Einträge bis 1 Mio. Datensätze
Angegebene Genauigkeit 80 bis 90 % 80 bis 90 % bis 99,8 %

Ein Netzwerkkabel brauchst du also dann, wenn der Zähler an einem breiten Haupteingang, unter einer Decke über 3 Metern oder an einer Stelle mit sehr hohem Durchsatz hängt, oder wenn du Auswertungen jenseits von „rein und raus“ brauchst. Prüfe vorab, ob dein Switch 802.3af liefert, ob sein Leistungsbudget für alle angeschlossenen Geräte reicht und ob die Kabelstrecke unter den 100 Metern bleibt, die Ethernet zulässt. An einer schmalen Bürotür spielt dagegen ein LoRaWAN-Zähler seine Stärke aus.

Milesight VS351: Batterie- oder USB-C-Version?

Am Ende ist das vor allem eine Frage des Montageorts. Die Batterieversion ist der eigentliche kabellose Personenzähler: Du befestigst die Montageplatte an der Decke oder über dem Türsturz, setzt Sensor und Batteriefach ein, konfigurierst per NFC mit dem Smartphone und bist fertig. Gerade wenn du einen Personenzähler nachrüsten willst, etwa in einem gemieteten Ladenlokal, einem Altbau mit Stuckdecke oder einem frisch gestrichenen Flur, ist das der Weg mit dem geringsten Eingriff.

Die USB-C-Version passt, wenn Strom ohnehin da ist oder wenn Batteriewechsel teuer werden, weil für jede Wartung eine Hebebühne nötig ist oder viele Zähler im Einsatz sind.

Achte auch auf die Umgebung, denn beide Versionen reagieren auf Wärme und Luftbewegung. Milesight empfiehlt einen Betriebsbereich von 15 bis 30 °C und rät, Heizkörper, Lüftungsauslässe, Klimageräte, Fenster sowie Glas- und Spiegelflächen zu meiden. Direkt unter dem Gerät sollte kein Metall liegen. Für die Batterieversion kommt eine Regel hinzu, die mit dem Radar zusammenhängt: Im Erfassungsbereich dürfen keine großen, dauerhaft bewegten Gegenstände stehen, etwa ein schwenkender Ventilator.

Ansonsten sind beide Versionen gleich ausgestattet: EU868, 16 dBm Sendeleistung, NFC-Konfiguration, Speicher für 1000 Einträge, Datennachsendung, D2D und Schutzart IP30 für Innenräume. Im Milesight-Datenblatt ist der USB-C-Eingang mit 5 V / 1 A übrigens für beide Versionen aufgeführt. Die angegebene Batterielaufzeit bezieht sich aber nur auf den Betrieb mit Batterien, und die Meldung beim Einschalten verrät deiner Anwendung, ob das Gerät gerade über Batterie oder über Type-C läuft.

LoRaWAN Personenzähler Milesight VS351 an der Wand über einer Innentür montiert
Wandmontage über dem Türsturz: Bei dieser Variante muss der Sensorkopf nach unten auf den Durchgang geneigt werden.

Kann man einen Personenzähler ohne Stromanschluss montieren?

Ja. Der batteriebetriebene VS351 braucht am Montagepunkt weder Steckdose noch Netzwerkkabel. Ganz ohne Strom kommt das System trotzdem nicht aus, denn das LoRaWAN-Gateway braucht Strom und eine Internetverbindung. Es muss aber nicht an der Tür hängen, sondern kann irgendwo im Gebäude stehen, wo beides vorhanden ist. In Innenräumen versorgt ein Gateway je nach Bausubstanz oft mehrere Räume oder Etagen. Stahlbeton und Brandschutztüren dämpfen das Signal deutlich, teste die Verbindung deshalb vor dem Bohren.

Ein Funk-Personenzähler ohne Kabel verführt dazu, ihn dort anzubringen, wo es gerade bequem ist. Der Zählpunkt richtet sich aber nach dem Durchgang, nicht nach der Montage. Milesight nennt als günstigsten Abstand zwischen Sensor und Kopf der vorbeigehenden Person 60 bis 100 Zentimeter. Ein seitlich versetztes oder zu tief hängendes Gerät erfasst die Ränder schlechter. Miss nach der Montage die tatsächliche Höhe nach und trage sie in der Konfiguration ein.

Ohne Gateway funktioniert nur das D2D-Protokoll. Damit kann der Zähler zum Beispiel einen Milesight-Aktor schalten, aber keine Zählwerte an eine Anwendung liefern. Für eine echte Auswertung brauchst du also immer ein LoRaWAN-Netz, entweder ein eigenes Gateway oder die Abdeckung eines öffentlichen Netzes am Standort.

Wie oft sendet ein LoRaWAN Personenzähler seine Zählwerte?

Ab Werk sendet der VS351 alle 10 Minuten, das Intervall lässt sich per App oder Downlink ändern. Du kannst wählen, ob die Meldungen zu festen Uhrzeiten kommen, also bei 10 Minuten um :00, :10 und :20, oder ab dem Moment der Einstellung im gewählten Takt. Jede Meldung enthält die Ein- und Ausgänge seit der letzten Meldung, auf Wunsch die Gesamtwerte und den Ladestand.

Echtzeit im Sekundentakt ist mit LoRaWAN nicht vorgesehen. Das Protokoll ist für kleine Datenpakete im Minutenabstand gebaut, im EU868-Band begrenzt eine Duty-Cycle-Regel von 1 Prozent die Sendezeit, und jede Übertragung kostet Batterie. Wenn du trotzdem schnell reagieren musst, etwa bei einer Besucherobergrenze in einem Raum, nutzt du Schwellwerte: Erreicht die Zahl innerhalb eines Intervalls oder die Gesamtzahl einen eingestellten Wert, schickt der Zähler sofort eine Alarmmeldung, unabhängig vom regulären Takt.

Welches Intervall sinnvoll ist, hängt vom Zweck ab. Für eine bedarfsgerechte Reinigung oder einen Wochenvergleich der Besucherzahlen reichen 30 oder 60 Minuten. Für eine Belegungsanzeige am Eingang sind 10 Minuten realistischer. Bei der Batterieversion entspricht ein Intervall von 30 Minuten den Bedingungen der Herstellerangabe zur Laufzeit.

Ein Detail für deine Auswertung: Der Gesamtzähler setzt sich bei 65535 automatisch zurück, und du kannst zusätzlich einen täglichen Reset zu einer festen Uhrzeit einstellen, vor dem der Zähler den aktuellen Stand noch einmal meldet. Rechne Besucherzahlen deshalb aus den Intervallwerten und nicht aus der Differenz zweier Gesamtstände, sonst erzeugt jeder Reset einen negativen Besucherstrom.

Was passiert mit den Zählwerten bei einem Stromausfall?

Das hängt davon ab, welcher Teil der Kette den Strom verliert. Im einfachsten Fall fallen nur Gateway oder Internetverbindung aus, und der VS351 zählt weiter. Wenn du die lokale Speicherung aktiviert hast, legt er bis zu 1000 Einträge mit Zeitstempel ab, bei 10 Minuten Intervall reicht das für knapp 7 Tage, bei 30 Minuten für knapp 21 Tage. Mit aktivierter Nachsendung schickt er die fehlenden Werte nach der Wiederverbindung nach, standardmäßig im Abstand von 600 Sekunden. Diese nachgesendeten Pakete tragen einen Zeitstempel und haben ein anderes Format als die regulären Meldungen, dein Decoder muss sie also verstehen. Damit die Zeitstempel stimmen, muss die Uhr des Geräts synchronisiert sein, entweder über die App oder über einen Netzwerkserver, der die Zeitsynchronisation unterstützt.

Fällt im ganzen Gebäude der Strom aus, trennen sich die Varianten. Die Batterieversion zählt weiter und puffert, solange das Gateway offline ist. Die USB-C-Version steht still, und wer während des Ausfalls durch die Tür geht, ist für die Statistik verloren, da hilft auch kein Speicher. Beim PoE-Zähler gilt dasselbe, sobald der Switch keinen Strom mehr hat. Wenn dir lückenlose Zahlen wichtig sind, gehören das USB-Netzteil oder der PoE-Switch, das Gateway und der Router gemeinsam an eine USV.

Kommt der Strom zurück, meldet sich der VS351 neu im Netz an und schickt ein Informationspaket, das den Neustart und die aktuelle Versorgungsart anzeigt. Daran erkennt deine Anwendung, dass eine Lücke entstanden ist. Wird das Gerät während einer laufenden Nachsendung neu gestartet, sendet es nach der Wiederverbindung alle ausstehenden Daten erneut. Ob der Gesamtzähler einen Neustart übersteht, dokumentiert Milesight nicht eindeutig. Probier es vor dem Livebetrieb aus: Stand notieren, Strom trennen, wieder einschalten und vergleichen.

LoRaWAN Personenzähler kaufen: Worauf solltest du achten?

Fang beim Montageort an, nicht beim Gerät. Miss die Höhe und die Breite des Durchgangs und prüfe, ob der Sensor dort in 2 bis 3 Metern Höhe die volle Breite abdeckt. Kläre dann, ob am Zählpunkt Strom liegt: Wenn nicht, ist die Batterieversion des VS351 die passende Lösung, und du planst Meldeintervall und Batteriewechsel gleich mit. Gibt es eine Steckdose, spart die USB-C-Version die Wartung. Liegt ein Netzwerkkabel und brauchst du hohe Genauigkeit, große Montagehöhen oder Analysen wie Verweildauer, ist ein PoE-Zähler wie der VS125-P die bessere Klasse. Denk außerdem an den Datenweg: Für LoRaWAN brauchst du ein Gateway mit Strom und Internet in Funkreichweite, für PoE einen Switch nach 802.3af mit ausreichendem Leistungsbudget. Entscheide vorab, wie oft Werte kommen sollen, und aktiviere Speicher und Nachsendung, damit ein Netzausfall keine Lücke reißt.

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