Am Fensterplatz liest du deine Unterlagen mühelos, zwei Reihen weiter hinten greifen die Kolleginnen am Nachmittag schon zur Schreibtischleuchte. Ob das nur ein Gefühl ist oder ein echtes Defizit, klärst du, indem du die Beleuchtungsstärke misst. Die kurze Antwort auf die Frage aus der Überschrift: Für Schreiben, Lesen und Datenverarbeitung nennt die Arbeitsstättenregel ASR A3.4 einen Mindestwert von 500 Lux, gemessen auf der Arbeitsfläche. Der Bereich drumherum braucht mindestens 300 Lux.
Wie aussagekräftig deine Zahl ist, hängt allerdings weniger vom Messgerät ab als davon, wo, wann und wie du misst. Ein Wert, der am Fenster mittags entsteht, sagt über den Platz an der Innenwand um 16 Uhr wenig aus. Wer die Beleuchtungsstärke messen will, sollte deshalb verstehen, was ein Sensor eigentlich erfasst, welche Höhe und welcher Ort zählen und warum Tageslicht jede Einzelmessung schnell veralten lässt.

Was misst ein Lichtsensor?
Ein Lichtsensor für Arbeitsplätze misst die Beleuchtungsstärke, also wie viel Licht auf einer Fläche ankommt. Die Einheit ist Lux (lx). Im Inneren sitzt meist eine Fotodiode, deren spektrale Empfindlichkeit über Filter an das menschliche Auge angeglichen ist. Ohne diese Anpassung würde der Sensor zum Beispiel Infrarotanteile mitzählen, die du gar nicht als Helligkeit wahrnimmst, und der Wert läge je nach Lichtquelle mal zu hoch, mal zu niedrig.
Über der Diode liegt bei guten Sensoren eine weiße Streukappe. Sie sorgt dafür, dass auch schräg einfallendes Licht richtig gewichtet wird. Genau das passiert am Schreibtisch ständig: Das Fensterlicht kommt flach von der Seite, das Deckenlicht steil von oben.
Wichtig ist der Unterschied zwischen einer echten Messung und einer bloßen Hell-dunkel-Erkennung. Ein Dämmerungsschalter kennt nur „heller oder dunkler als ein Schwellwert“. Ein Messsensor liefert dagegen eine Zahl in Lux, die du mit Mindestwerten vergleichen und über Wochen aufzeichnen kannst. Der Milesight EM500-LGT gehört zur zweiten Sorte: Er misst laut Datenblatt von 0 bis 100.000 Lux mit einer Auflösung von 1 Lux und einer Genauigkeit von ±3 %. Die Lichtsonde ist ein separates Aluminiumgehäuse an einem 3 Meter langen Kabel. Der Sender mit Batterie und LoRaWAN-Funk kann deshalb an der Wand hängen, während die Sonde dort liegt, wo gearbeitet wird.
Behalte dabei im Kopf: Die Auflösung von 1 Lux sagt nur, in welchen Schritten der Wert angezeigt wird. Wie genau er die Wirklichkeit trifft, entscheiden Genauigkeit, Ausrichtung und Messort.
Lux messen: Wie funktioniert die Messung?
Die Messung selbst ist einfach, die Vorbereitung entscheidet. Die ASR A3.4 legt Bezugshöhen fest, in denen gemessen wird: Bei überwiegend sitzender Tätigkeit liegt die horizontale Bezugsebene 0,75 Meter über dem Boden, bei stehender Tätigkeit 0,85 Meter. Für einen normalen Schreibtisch ist das ziemlich genau die Tischplatte. Ist die Höhe der Sehaufgabe bekannt, darfst du auch direkt dort messen.
Lege die Sonde waagerecht hin, mit der lichtempfindlichen Fläche nach oben. Eine um wenige Grad gekippte Sonde „schaut“ stärker zum Fenster oder von ihm weg, und schon verschiebt sich der Wert. Der häufigste Fehler beim Lux messen ist allerdings der eigene Schatten. Wer sich über das Messgerät beugt, um das Display abzulesen, misst sich selbst mit. Halte Abstand, strecke den Arm aus oder lies den Wert per Funk am Bildschirm ab.
Ein einzelner Punkt reicht für eine Bewertung nicht. Die ASR sieht vor, die Messpunkte möglichst gleichmäßig auf der Bezugsfläche zu verteilen, also in einem Raster über den Bereich des Arbeitsplatzes. Aus den Einzelwerten bildest du den Mittelwert. Zusätzlich gilt: An keiner Stelle im Bereich des Arbeitsplatzes darf das 0,6-Fache der mittleren Beleuchtungsstärke unterschritten werden, und der niedrigste Wert darf nicht dort liegen, wo die Hauptsehaufgabe stattfindet.
Willst du nur die künstliche Beleuchtung prüfen, kommt das Tageslicht in die Quere. Die ASR empfiehlt, bei natürlicher Dunkelheit zu messen. Geht das nicht, misst du zweimal unmittelbar hintereinander, einmal mit eingeschaltetem und einmal mit ausgeschaltetem Kunstlicht, am besten bei bedecktem Himmel. Die Differenz ist der Anteil der Leuchten. Leuchtstofflampen und andere Entladungslampen sollten dabei mindestens 100 Betriebsstunden hinter sich haben.
Lichtintensität messen: Ist Lux dasselbe wie Lumen?
Nein, und die Verwechslung führt oft zu falschen Kaufentscheidungen. Wer umgangssprachlich die Lichtintensität messen möchte, meint fast immer die Beleuchtungsstärke in Lux. Lumen beschreibt dagegen den Lichtstrom, also die gesamte Lichtmenge, die eine Lampe abgibt, egal wohin. Ein Lux entspricht einem Lumen pro Quadratmeter.
Ein vereinfachtes Rechenbeispiel zeigt den Unterschied: Verteilt sich der Lichtstrom von 1.000 Lumen gleichmäßig auf einen Quadratmeter, ergibt das 1.000 Lux. Verteilt sich dieselbe Menge auf vier Quadratmeter, bleiben 250 Lux. Die Lampe ist gleich hell geblieben, nur die Fläche ist gewachsen. In echten Räumen kommt hinzu, dass Wände, Decke und Möbel Licht schlucken oder zurückwerfen.
Auch der Abstand wirkt stark. Bei einer annähernd punktförmigen Lichtquelle sinkt die Beleuchtungsstärke mit dem Quadrat der Entfernung. Doppelter Abstand bedeutet also nur noch ein Viertel des Lichts. Deshalb bringt eine Tischleuchte direkt über der Arbeitsfläche oft mehr als eine stärkere Deckenleuchte.
Zwei weitere Größen tauchen in Datenblättern auf. Die Lichtstärke in Candela beschreibt, wie viel Licht eine Quelle in eine bestimmte Richtung abstrahlt. Die Leuchtdichte in Candela pro Quadratmeter beschreibt, wie hell eine Fläche dem Auge erscheint, etwa ein Bildschirm oder eine Leuchtenabdeckung. Für die Frage, ob dein Arbeitsplatz ausreichend beleuchtet ist, zählt aber die Beleuchtungsstärke auf der Arbeitsfläche, und die misst ein Lichtsensor in Lux.
Wie viel Lux braucht ein Büroarbeitsplatz?
In Deutschland gibt die ASR A3.4 „Beleuchtung und Sichtverbindung“ in Anhang 3 Mindestwerte für Tätigkeiten und Bereiche vor. Für typische Büroarbeit, also Schreiben, Lesen und Datenverarbeitung, sind es 500 Lux. Auch die europäische Norm DIN EN 12464-1 setzt für diese Tätigkeiten 500 Lux an. Die folgende Auswahl aus der ASR zeigt, wie stark die Werte je nach Aufgabe auseinanderliegen:
| Bereich oder Tätigkeit (ASR A3.4, Anhang 3) | Mindestwert Beleuchtungsstärke |
|---|---|
| Verkehrsflächen und Flure ohne Fahrzeugverkehr | 50 Lux |
| Archive | 200 Lux |
| Eingangshallen | 200 Lux |
| Ablegen, Kopieren | 300 Lux |
| Empfangstheke | 300 Lux |
| Schreiben, Lesen, Datenverarbeitung | 500 Lux |
| Technisches Zeichnen (Handzeichnen) | 750 Lux |
Die Tabelle macht klar, warum ein einziger Zielwert für das ganze Gebäude nicht funktioniert. Ein Flur mit 50 Lux ist in Ordnung, ein Zeichenplatz mit 500 Lux nicht. Für den Schreibtisch bleiben 500 Lux die wichtigste Zahl. Rund um den Arbeitsplatz verlangt die ASR im Umgebungsbereich mindestens 300 Lux im Mittel, wenn der Arbeitsplatz selbst 500 Lux oder mehr braucht. Damit wechselt dein Auge beim Aufblicken nicht ständig zwischen hell und dunkel.
Wichtig ist das Wort „Mindestwert“. Die 500 Lux müssen im laufenden Betrieb erreicht werden, nicht nur am Tag der Installation. Verschmutzte Leuchten und alternde Leuchtmittel liefern mit der Zeit weniger Licht. Die ASR nennt diesen Rückgang ausdrücklich als Mangel, der Instandhaltung auslöst. Außerdem weist sie darauf hin, dass ein nachlassendes Sehvermögen, etwa mit zunehmendem Alter, eine höhere Beleuchtungsstärke erfordern kann. 500 Lux sind also die Untergrenze, kein Komfortziel.
Wo misst du die Beleuchtungsstärke am Arbeitsplatz?
Die ASR unterscheidet den Bereich des Arbeitsplatzes, also Tischfläche und Bewegungsraum direkt davor, vom Umgebungsbereich, der sich daran anschließt. Für die 500 Lux zählt die Tischfläche, und zwar dort, wo tatsächlich gelesen und geschrieben wird. Die Mitte der Tischplatte vor der Tastatur ist ein guter Ausgangspunkt. Das Fensterbrett ist es nicht, auch wenn die Sonde dort am bequemsten liegt.
Typische Fehlplatzierungen liefern dir schöne, aber falsche Zahlen. Eine Sonde unter einem Regalboden misst Schatten, eine auf dem Monitor misst Licht, das niemals auf deinem Papier ankommt. Eine Sonde zwischen Ablagestapeln wird irgendwann zugedeckt. Auch eine senkrecht an der Wand montierte Messfläche erfasst eine ganz andere Mischung aus Fenster- und Deckenlicht als die waagerechte Tischplatte.
In einem Raum mit mehreren Plätzen lohnt sich zuerst eine Bestandsaufnahme mit dem Handmessgerät an jedem Tisch. Danach weißt du, wo der dunkelste Platz liegt, meist an der Innenwand, hinter einem Schrank oder hinter einer Trennwand. Einen dauerhaft installierten Lichtsensor setzt du dann bevorzugt an diesen kritischen Platz. Liegt dort die Beleuchtungsstärke über dem Mindestwert, ist der Rest des Raums meist auch versorgt. Umgekehrt beweist ein guter Wert am Fensterplatz nichts für die hintere Reihe.
Mit dem Milesight EM500-LGT lässt sich das sauber umsetzen: Der Sender hängt an Wand, Säule oder Hutschiene, die Sonde liegt flach auf der Tischplatte und wird über das Kabel angeschlossen. Achte darauf, das Kabel so zu führen, dass niemand die Sonde beim Aufräumen verschiebt oder kippt. Notiere dir außerdem Position und Ausrichtung, damit spätere Werte vergleichbar bleiben. Und halte die weiße Streukappe sauber, denn Staub auf der Messfläche drückt jeden Wert nach unten.

Tageslicht oder Kunstlicht: Wie verändert sich die Beleuchtungsstärke über den Tag?
Draußen schwankt die Beleuchtungsstärke enorm. An einem bedeckten Tag sind es grob einige tausend bis etwa zehntausend Lux, in direkter Sommersonne bis rund 100.000 Lux. In einem Büro kommt davon nur ein kleiner Teil an, und dieser Anteil sinkt mit jedem Meter Abstand vom Fenster deutlich. Die ASR arbeitet hier mit dem Tageslichtquotienten, also dem Verhältnis zwischen Beleuchtungsstärke innen und außen bei bedecktem Himmel. Als ausreichend gilt am Arbeitsplatz ein Wert über 2 %.
Ein Rechenbeispiel zeigt, warum das selten reicht: 2 % von 10.000 Lux draußen ergeben 200 Lux auf dem Tisch. Bis zu den 500 Lux für Büroarbeit muss das Kunstlicht den Rest liefern. Im Winter, am frühen Morgen und am späten Nachmittag fällt der Tageslichtanteil noch weiter ab. Mittags kann die Sonne dagegen einen fensternahen Tisch auf mehrere tausend Lux bringen. Das ist so hell, dass Blendung und Spiegelungen auf dem Bildschirm zum Problem werden, obwohl der Mindestwert weit übertroffen ist.
Genau hier spielt ein dauerhaft installierter Sensor seine Stärke aus. Eine Einzelmessung zeigt dir nur einen Moment. Eine Tageskurve über mehrere Wochen zeigt dagegen, wann die Beleuchtungsstärke am hinteren Platz unter 500 Lux fällt, wie stark heruntergelassene Jalousien den Wert drücken und ob nach dem Einschalten des Deckenlichts noch genug ankommt. Den Stufensprung beim Einschalten erkennst du in der Kurve meist sofort, den allmählichen Abfall am Nachmittag ebenso.
Notiere dir bei auffälligen Stellen Wetter, Jalousienstellung und eingeschaltete Leuchten. Eine Veränderung von 300 auf 600 Lux erklärt wenig, wenn sich gleichzeitig mehrere Dinge geändert haben. Aus sauber beobachteten Mustern ergeben sich dann konkrete Maßnahmen: ein umgestellter Schreibtisch, eine zusätzliche Arbeitsplatzleuchte oder ein anderer Sonnenschutz.
Luxmeter oder Lichtsensor: Was ist der Unterschied?
Ein Luxmeter ist ein Handmessgerät für Momentaufnahmen. Du gehst damit durch den Raum, misst Punkt für Punkt und hast nach einer halben Stunde ein Bild der Beleuchtung zu genau diesem Zeitpunkt. Für orientierende Messungen im Betrieb verlangt die ASR A3.4 Beleuchtungsstärkemessgeräte, die mindestens der Klasse C nach DIN 5035 Teil 6 entsprechen. Smartphone-Apps erfüllen das nicht. Sie nutzen den Umgebungslichtsensor oder die Kamera des Telefons, die für die Display-Helligkeit gedacht sind und nicht für Messungen kalibriert wurden.
Ein fest installierter Lichtsensor beantwortet eine andere Frage, nämlich wie sich die Beleuchtung über Tage und Jahreszeiten an einem bestimmten Platz verhält. Die folgende Gegenüberstellung fasst zusammen, wofür sich welches Werkzeug eignet:
| Merkmal | Handluxmeter (Klasse C) | Smartphone-App | Funk-Lichtsensor wie EM500-LGT |
|---|---|---|---|
| Messdauer | Momentaufnahme | Momentaufnahme | dauerhaft, über Wochen und Monate |
| Messpunkte | viele, nacheinander | viele, ungenau | ein fester Punkt pro Sensor |
| Orientierende Messung nach ASR A3.4 | geeignet | nicht geeignet | keine Klasse nach DIN 5035-6 im Datenblatt |
| Stärke | Raster über den ganzen Arbeitsplatz | schneller erster Eindruck | Tageskurven, Jahreszeiten, Verschlechterung über Zeit |
Die Tabelle zeigt, dass sich beide Geräte ergänzen, statt sich zu ersetzen. Für eine dokumentierte Prüfung im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung brauchst du ein Messgerät der geforderten Klasse. Das Datenblatt des Milesight EM500-LGT nennt zwar ±3 % Genauigkeit, aber keine Klassifizierung nach DIN 5035-6. Der Funksensor zeigt dir dafür, wann und wo du überhaupt nachmessen solltest. Sinnvoll ist es, den Sensor nach der Montage einmal mit einem Handluxmeter an derselben Stelle zu vergleichen. Weicht der Wert systematisch ab, lässt sich beim EM500-LGT ein Kalibrierwert in Lux als Korrektur hinterlegen.
Wie oft sollte ein Lichtsensor die Beleuchtungsstärke melden?
Beim EM500-LGT sind zwei Intervalle getrennt einstellbar. Das Sammelintervall legt fest, wie oft der Sensor misst, ab Werk alle 60 Sekunden. Das Meldeintervall legt fest, wie oft er einen Wert per LoRaWAN verschickt, ab Werk alle 10 Minuten. Das Meldeintervall lässt sich zwischen 1 Minute und 18 Stunden einstellen. Konfiguriert wird per Smartphone-App über NFC, per USB-C am PC oder per Downlink über das Funknetz. Für den Empfang brauchst du ein LoRaWAN-Gateway in Reichweite.
Für die meisten Arbeitsplätze sind die 10 Minuten ein guter Kompromiss. Eine Tageskurve mit sechs Punkten pro Stunde zeigt zuverlässig, wann das Kunstlicht eingeschaltet wird, wie die Jalousien wirken und wie das Tageslicht am Nachmittag abfällt. Eine kurze Wolke, die nur zwei Minuten vor der Sonne steht, kann zwischen zwei Meldungen verschwinden. Für die Frage nach 500 Lux am Arbeitsplatz ist das aber unerheblich. Willst du gezielt Spiegelungs- oder Blendungszeiten am Fensterplatz finden, helfen kürzere Intervalle von 2 bis 5 Minuten. Für eine langfristige Beobachtung, ob die Anlage über Monate nachlässt, reichen 30 bis 60 Minuten.
Jede zusätzliche Meldung kostet Batterie und Funkzeit. Milesight gibt für die 19.000-mAh-Batterie bis zu 10 Jahre Laufzeit an, ermittelt bei 10 Minuten Intervall und 25 °C unter Laborbedingungen. Halbierst du das Intervall, sinkt die Laufzeit spürbar. Fällt das Gateway einmal aus, kann der Sensor bis zu 1.000 Messwerte lokal speichern und später nachsenden, sofern du Datenspeicherung und Nachübertragung aktivierst. Zusätzlich gibt es einen Schwellenwertalarm: Der Sensor meldet dann außerhalb des Intervalls sofort, wenn die Beleuchtungsstärke eine eingestellte Grenze unter- oder überschreitet. Zeig in deinem Dashboard immer den Zeitstempel des letzten Werts an. Ein Messwert von heute Morgen beschreibt nicht das Licht am Nachmittag.
Lichtsensor kaufen: Worauf solltest du achten?
Fasse die Kriterien aus diesem Artikel zusammen, bevor du dich entscheidest. Der Sensor sollte echte Luxwerte liefern und nicht nur hell oder dunkel melden. Sein Messbereich muss vom dunklen Flur bis zur direkten Sonne am Fensterplatz reichen, also bis etwa 100.000 Lux. Achte auf eine im Datenblatt angegebene Genauigkeit und nicht nur auf die Auflösung. Eine separate Sonde am Kabel ist ein großer Vorteil, weil du sie waagerecht in Tischhöhe platzieren kannst, während Sender und Batterie an der Wand bleiben. Prüfe, ob sich Melde- und Messintervall einstellen lassen und wie lange die Batterie beim gewünschten Intervall hält. Funkstandard und Gateway müssen zu deiner vorhandenen Infrastruktur passen. Und für eine formale Prüfung nach ASR A3.4 brauchst du zusätzlich ein Handluxmeter der Klasse C. Der dauerhafte Sensor zeigt dir den Verlauf, das Handgerät liefert den dokumentierten Nachweis.
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